image Jetzt kommen die Dinge zusammen, die zusammen gehören. Du sitzt gerade mit Philipp im Zug und erfährst, dass ein aktueller Internet-Trend das Thema “Totstellen” ist. Die Idee habt ihr selbstredend umgehend aufgegriffen und du hast Philipp gebeten ein Foto von dir zu machen, auf dem du dich tot stellst. Es gab den Einwand, dass dem Trend erst richtig Genüge getan würde, wenn jemanden völlig Fremdes fotografiert wird, ein Namenloser, der oder die sich tot stellt. Dein Sitznachbar war so freundlich. Ein Wort gab das andere, eine Pointe jagte die nächste und es kam wie es kommen musste: Du hast von deiner rekursiven Digitalentwicklung berichtet, die zwangsläufig in deinem eigenen Buch enden wird. Der Titel steht nun fest: “Tot stellen”.

Das Fotomodell, das völlig regelkonform seinen Namen nicht heraus rücken wollte, kann nun anhand des Buchtitels erkennen, dass es sich um das Buch handelt, von dem ihr heute gesprochen habt. Ich danke nochmal herzlich dem Darsteller (John Doe) und freue mich schon wie fruckt auf mein Buch. O-Ton des Fahrbegleiters mit Nahtoterfahrung:

“Es kommt ja nicht auf den Inhalt an, sondern darauf, dass der Umschlag gut daher kommt.” Recht hat er!

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