Google BilderGoogle ist ja durch seine Schlichtheit so beliebt geworden. Eine Eingabezeile und zwei Knöpfe “Google-Suche” und “Auf gut Glück!”. Nach und nach kamen immer mehr Spezialdienste dazu. Einer davon könnte heute gekippt werden. Die Bildersuche. Das Unternehmen Google unterscheidet sehr wohl zwischen seinen eigenen Rechten und den Rechten anderer. Erstere werden mit Zähnen und Klauen verteidigt, letztere gerne mit Füßen getreten. Die Regel “Dont be evil” ist leider nur noch eine Reminiszenz an vergangene Tage. Der Handel mit den Nutzungs- und Persönlichkeitsrechten, die Google nie bezahlt hat und sich trotzdem wie selbstverständlich aneignet, ist die Basis der Suchmaschine. Und die aller anderen. Nun wehrt sich jemand dagegen. Eine Künstlerin aus Deutschland möchte keine verkleinerten, digitalen Kopien ihrer Arbeit auf den Servern des US-Unternehmens wissen. Heute findet vor dem BGH die Verhandlung statt, die für das WWW in Europa weitreichende Konsequenzen haben kann. Ich bin etwas zwiegespalten, ob ich der “Gallierin” wünschen soll, dass sie einen Zaubertrank hat, der ihr zum Sieg gegen den Giganten zur Seite steht. Rechtsanwalt Solmecke hat den Vorgang episch kommentiert.

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