Hallo FoolCan. Noch liege ich voll im Plan. Meine Maschine ist für morgen Abend 20.54 Ortszeit gebucht. Mich beschleicht aber der Verdacht, dass mich der fliegende Gletscher noch ein wenig in dieser unglaublichen Stadt festhalten wird. Langsam ist es Zeit sich über Kleidung Gedanken zu machen. HP hat sich nach Washington verzogen. Ich hab gehört, dort könne man noch besser in den Restaurants schlafen ;). Daher habe ich mit Wolfgang alleine ein Restaurant aufgesucht. Jemand möchte einen Tipp? Das Asia de Cuba ist wirklich hervorragend. Es ist nicht ganz so experimentell wie die gestrige Schlafstelle unseres werten Kollegen, aber trotzdem überraschend. Und das Personal hasst mich auch nicht. Dafür haben die Herrschaften genau im Blick, wie lange ein Durchschnittsesser benötigt, respektive benötigen darf. Man bekommt dann schon mal die Rechnung auch ungefragt auf den Tisch gelegt. Allerdings mit der nötigen Freundlichkeit. “Time is money, guys.”, ein einverständnissuchendes Grinsen – und schwupps isser wieder verschwunden. Dafür gibt es dann den Café aufs Haus. Fair enough.

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Davor war Fotosafari angesagt. Nach der Lektüre der aktuellen Aschesituation in Europa mit abschließender Diskussion was zu tun sei, haben wir gemeinsam die Zimmer verlängert und ich bin nicht ins andere Hotel umgezogen. Es wird nämlich langsam schwierig in NY noch Zimmer zu bekommen, da wäre es eher ungeschickt in ein Hotel umzuziehen, dass bereits ausgebucht ist. Die Rates sind jedenfalls schon mal deutlich angehoben worden. “Ash is cash, guys”. Wir sind aus dem Hotel raus und in Richtung Central Park. Am Empire State vorbei, das Flat Iron Building in Grund und Boden fotografiert (das ist erklärtermaßen mein zweitliebster Bau hier in der Stadt) um dann festzustellen, dass wir natürlich klar nach Süden gerauscht sind, statt in Richtung Central Park nach Norden. Mannomann, sich bei den klar durchnummerierten Straßen in Manhattan zu verlaufen ist auch eine Kunst für sich. Macht aber ja nichts, wir haben aktuell keine Aufgaben zu lösen. Und außerdem konnten wir so doch noch ins Barolo in Soho zu Mittag essen. Ja. Auch das ein Tipp. Nichts Spektakuläres, aber sehr gute Küche (ich liebe den Mozarella dort) und zugleich ein erstklassiger Ausgangspunkt, um in Soho shoppen zu gehen.

Die Versuche mich mit meinen wenigen Bekannten in NY zu treffen sind bislang noch nicht real geworden. Den einen sollte ich anrufen ohne seine Nummer zu kennen und der andere ist hinter (?) seiner neuen Freundin versunken. Aber ein Treffen kann man ja auch noch am Sonntag versuchen. Es sieht so aus, als hätten wir noch ein wenig Zeit hier in der Stadt zu verbringen.

Ich vermisse meine Familie langsam aber sicher *seufz*. Ich geh mal nach aktuellen Aschemeldungen suchen…

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